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Radtour auf den Quedlinburger Wartenrundweg

Von Westerhausen geht es mit dem Fahrrad die Strasse “ Am Fischberg “ geradeaus etwa 2 km bis zum Steinholz. Hier beginnt der etwa 50 km lange Rundwartenweg. Es ist ein sehr anstrengender Weg mit sehr guten bis hin zu schlechten Wegabschnitten. Die völlig verschwundene Aholzwarte liegt 900 m abseits vom Wartenweg, die restaurierte Seweckenwarte 500 m westlich vom Wartenweg. Die Beschreibung ist nur an wenigen Stellen gut sonst mangelhaft oder gar nicht vorhanden.

Warten in blauer Schrift - noch vorhanden

Warten in roter Schrift - nicht mehr vorhanden

Bank - Sitzbank oder Sitzgruppe

B1 - B18 - Bilderklärungen, siehe Bilder

B2 -Ca 300 m starker Split worauf sich schlecht fahren lässt

B3 -Sehr sandig von Morgenrot in Richtung Heidberg

B1 - Feldweg zwischen Steinholz und Münchenhof

Am Heidberg - schöne Aussicht aber keine Ausschilderung. Hier halbrechts den Berg hinauf

B4 -Oben auf dem Berg  die ehemalige Heidbergwarte

Die alten Wartenrundwegschilder die leider vielerorts fehlen

Weiter geht es abwärts mit sehr schönen Ausblicken

B5 - Nach einigen Kilometern geht es rechts ab auf sandigen Wegen Richtung QLB

Der Weg wird immer besser. Wir fahren unter der B6n durch.

B6 -Die Sandgrube muss umfahren werden. Hier wurde leider auf etwa 400 m grober Split gebracht

Blick auf die Sandgrube

Nach der Gartenanlage auf die Betonstrasse rechts ab

B6 -Achtung nach der Sandkuhle hier links den schmalen Weg fahren. Nicht ausgeschildert

Der Lehoffelsen, hier soll eins auch eine Warte gestanden haben

B7 - Wegelebener Weg Richtung QLB bis zum Ritterangerweg

B8 -Am Kreisverkehr kurz vor der B6n

B9 -Zur 14 m hohen Ihlenstedter Warte. Sie steht direkt an der Strasse. Der einst runde Turm war nach einer Längsspaltung auseinandergebrochen

Guter Radweg ( 500 m) auf der L66 bis zur Landstrasse nach Gatersleben

B10 - auf guten Weg neben der B6n bis Morgenrot

B11 -In Morgenrot nach 300 m Richtung Hoym in diesen Feldweg einbiegen

B12 Zwischen Gersdorfer Burg und Seweckenbergkammweg nicht geradeaus den steilen Fussweg, sondern am 2. Landschaftsschutzschild nach rechts ab (im Zickzack nach oben, nicht ausgeschildert)

B14 -Gute Aussicht hat man von der restaurierten Bicklingswarte

B12 - Gute Aussicht hat man von der restaurierten Seweckenwarte

Feldweg zwischen Seweckenwarte und der Bicklingswarte

Zwischen Bicklingswarte und Rieder

Strassenüberquerung in Quarmbeck

B15 -Der eingerüstete Lehturm an der Landstrasse L 242 bei Gernrode

An den Überresten des alten Landgrabens entlang. Graben und Heckenbeflanzung sind gut zu erkennen

B16 -Drei-Bogenbrücke, hier kreuzen sich mehrere Wege

Auf der Altenburg. Von der Bank “ Quedlinburger Blick “ hat man den schönsten Blick auf Quedlinburg

Über die Schafsbrücke

Durch die Quarmbachsiedlung

Die eckige Altenburgwarte

B17 -An Kirmans Weinberg

B18 -Den alten Panzerweg entlang ist der Weg schlecht

Überquerung der B6n

Weg im Steinholz

Ende April blüht hier der seltene Diptam

Richtung Steinholz vorbei am Naturdenkmal Steinholz-Linden

Von der eckige Steinholzwarte hat man einen sehr guten Ausblick zum Harz

Dies ist der Stand vom September 2014

Die Feldwarten rund um Quedlinburg seit dem 13.Jahrhundert angelegt dienten den Schutz der Äcker und Weiden, etwa 30000 Morgen, des ehemaligen Stiftsgebiet rund um Quedlinburg. Diese Wachtürme waren meist an den Grenzen auf einer Anhöhe errichtet. Das Mauerwerk war etwa 1 m stark. Die kürzeste Entfernung zwischen den Warten betrug 1,7 km und die längste 5,3 km. Bei Gefahr bliesen die Turmwächter in sogenannte Tuthörner und warnten so die Leute auf den Acker und die Hirten mit dem Vieh. Sie suchten dann hier Schutz bis Hilfe aus der Stadt kam. Die Grenze wurde ausserdem mit Dornenhecken und Gräben als Landwehr bzw. Landgraben gesichert. Von den ehemaligen elf Feldwarten sind noch sechs vorhanden. Dieses Feldwartensystem mit seinen vergleichsweise viel vorhandenen Wachtürmen und den Resten des Landgrabens sind schon etwas besonderes und einmaliges.

Aholzwarte : Einst runder ummauerter Turm mit 5 m Durchmesser. Nicht mehr vorhanden. Von hier aus konnte besonders der Hessweg und der Kohlweg überwacht werden. Seit 1477 ständig mit 2Turmwächter besetzt. Hatte eine Turmwächterwohnung mit Kachelofen.

Altenburgwarte : Die 10 m hohe Warte diente dem Schutz der unruhigen Grenze zur Grafschaft Regenstein und war bis Mitte des 16.Jahrhunderts bewohnt. Sie wurde 1889 zum Aussichtsturm umgebaut. Dazu wurde eine Tür unten ins Mauerwerk eingezogen. Aussicht durch Bäume wenig gut.

Bicklingswarte: Runder Turm aus Sandstein mit 8 m Höhe. Wandstärke der Mauern ca 1m. Alter Einstieg ist heute zugemauert. Die Turmwohnung besass auch einen Kachelofen. Turm bis Mitte des 16. Jh in Benutzung. Aussicht sehr gut.

Hamwarte : Der runde Turm lag eins auf der Hamwartenhöhe mit einer auf drei seiten steil abfallende Hügelkette. Die vierte Seite war durch Wälle und Brustwehren geschützt. Sie war der Zentralpunkt aller Feldwarten. Wegen Einsturzgefahr musste sie 1791 abgetragen werden.

Heidbergwarte : Der Sandsteinturm besass einst einen grossen Fachwerkaufbau. Der Turm hatte drei übereinanderliegende Räume. Der oberste war das Türmerstübchen im Fachwerkaufbau. Überwachung eines wichtigen Heerstrasse von Leipzig nach Braunschweig hier “ Fauler Weg “ genannt. Warte nicht mehr vorhanden.

Ihlenstedterwarte : Der 14 m hohe Sandsteinturm ist seit 1820 längst auseinander gebrochen sodass nur noch eine Längshälfte steht.

Lehofwarte : Nicht mehr vorhanden. Aussehen unbekannt

Letwarte : Einst ein runder 16 m hoher Sandsteinturm mit ummauerten Hof umgeben. der höchste Wartenturm wurde früher auch als Lehnwarte bezeichnet. Nicht offen, wird renoviert.

Seweckenwarte : Der 8,5 m hohe Wartenturm diente auch den Schutz der Arbeiter in den Kalksteinbrüchen. Immer offen, gute Aussicht

Steinholzwarte : Der alte Eingang lag früher in 6 m Höhe auf der Ostseite. Er kontrollierte den Langensteiner Weg un die ihn kreuzende Heerstrasse von Halberstadt. Hier wohnten zwei Turmwärter ganzjährig. 1889 wurde zu ebener Erde eine Tür eingebrochen und die Warte als Aussichtsturm hergerichtet. Sie lag dicht an der Wüstung Marsleben. Immer offen, Aussicht durch hohe Bäume wird schlechter.

Sültenwarte : nicht mehr vorhanden. Sie stand am Schnittpunkt mittelalterlichen Heerstrassen.