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Östlich von Westerhausen liegt das Helsunger Bruch. Es ist ein flaches  Feuchtgebiet(Flach - Kalkmoor) das grösstenteils als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist .Dieses Niedermoor zeichnet sich durch zunehmenden Kalkgehalt aus (Kalkflachmoor) und ist das einzige Kalkflachmoor des nördlichen Harzvorlandes. Das Naturschutzgebiet hat eine Fläche von 5,84 ha. Botanisch seltene Arten sind hier zu finden.

Wanderrast
Helsunger Krug

Interessante Pflanzenarten gibt es hier

Mehrere kleine Seen sind Vorhanden(vom Torfabbau)

Eine gemütliche Gaststätte lädt ein

Das westerhäuser Bruch gehörte zum grössten Teil zur Domäne. Noch heute ist  der Grenzverlauf zwischen Preussen und Braunschweig zu erkennen.

Bis Anfang des 18.Jh. war hier noch ein riesiger See. Nach der Trockenlegung durch Friedrich II fand hier seit etwa 1750 ein ergiebiger Torfabbau für Brennzwecke statt.Der Torfhandel florierte,wurde aber durch die günstigere Braunkohle später abgelöst. Heute wird nur noch in geringen Mengen Torfabbau für Heilzwecke bzw. Schlammbäder betrieben(Teufelsbad in Blankenburg).

Auch einige Preussische Grenzsteine  stehen hier noch

Schilf und Feuchtwiesen sowie Gräben und kleine Bäche durchziehen das Bruch

Schöne alte Natursteinbrücke

Das Naturschutzgebiet Hammelwiese mit 5,84 ha liegt mitten im Bruch und steht seit 11.09.1967 unter Schutz. Nur hier haben wir den Niedermoorcharackter. Durch den hohen Kalkgehalt spricht man auch vom Kalkflachmoor .Eine interessante und seltene Flora ist vorhanden.

Direkt am Bruchrand ( Hauersche Holz) hat sich an einem Steilhang einer Sandabraumhalde eine Kolonie Uferschwalben eingenistet. Es ist der Vogel des Jahres 1983 und steht unter Naturschutz.

Im oberen festsandigen Steilhang befinden die zahlreichen Brutröhren. Sie können bis zu einem Meter tief sein. Mit höchsten 13 cm ist es die kleinste Schwalbenart. Geschätzt zwischen 50-100 Uferschwalben nisten hier.