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Geschichte

Westerhausen mit ca 2200 Einwohner liegt im nördlichen  Harzvorland. Seine erste urkundliche Erwähnung stamt aus dem Jahre1046.Siedlungsplätze sind am Königstein,Moorteich,ST. Stephan und Lämmerberg nachgewiesen.

Archäologische Funde beweisen für diesen Ort eine über 6000 Jahre alte Besiedlung.
Außer dem
Amt und dem adligen Junkernhof gab es noch drei Freihöfe. Der Gerichtsbezirk ” Schloss Westerhausen” (Junkernhof) mit Gericht Warnstedt, Weddersleben, Thale und Neinstedt unterstand der Grafschaft Regenstein. Diese wiederum gehörte zum Harzgau.

9Jh. - Königsgut Karls des Großen

826- Wird eine von 35 den St.Stephan geweihten Kirchen auch in                              Westerhausen errichtet (Holzbau)

1180 - Errichtung einer neuen Kirche am heutigen Standort

1343 - Als Lehen an die Grafen von Blankenburg (Regensteiner)
           Die Wasserburg (Junkernhof)wird umgebaut
           Westerhausen (Amtsdorf) untersteht Warnstedt,Weddersleben,
           Thale und teilweise Neinstedt

1450 - Neue Kirche auf Amtsboden gebaut

1599- Nach dem Aussterben der Regensteiner geht Westerhausen als Lehen             an die Braunschweiger

1643 - 1643-1670 Herrschaft der Grafen von Tättenbach als halberstädter,ab              1648 kurbrandenburgische Lehnsnehmer

Im 30 Jährigen Krieg hatte sich zeitweise das Leibregiment Albrecht von Wallenstein unter seinem Schwager Tersky und sein Nachfolger Graf Tylli in der Wasserburg(Junkernhof) einquartiert.

1648- Im Westfälischen Frieden an Brandenburg
           Westerhausen wird preußisch-königliche Domäne

Alter Junkerhof

Histor.Regensteiner Wappen

Braunschweiger Wappen

Preußisches Wappen

1722 - Kamen 12 Kolonistenfamilien nach Westerhausen im Rahmen der
         Bevölkerungsvermehrung durch den preuß. König

1730 - Ort hat schon über 1200 Einwohner

1733- Wilhelm I  kauft den Junkernhof und macht ihn zum Amtssitz
           (bis dahin war das “Alte Amt” Amtssitz)

Preussen Großes Wappen 1866

1807 - Erstes Schulhaus mit 3 Klassenräumen

1848- Auflösung der Domäne (Separation)
           Gebäude und Ackerflächen werden verkauft oder verpachtet

1880- Erste Poststelle errichtet

1884- Erster Telefonapparat in Westerhausen

1905- Bau einer Molkerei

1909- Elektrisches Licht

1910 - Elektroenergieversorgung

1913- Erwarb Westerhausen vom Fiskus 1/3 des Eselstallforst

1930 - Busverbindung per Postauto

1945 - Am 12.04.1945 wird Westerhausen durch die Amerikaner  besetzt.          Zwei Scheunen wurden durch Artilleriefeuer zerstört.12 Soldaten            fielen nach kurzem Gefecht.

1946 - grösste Einwohnerzahl (knapp 4000) durch Umsiedlerzuwachs

1980 - Zentrale Wasserversorgung von der Rappbodetalsperre

1991- Beginn mit Kanalisation und Strassenbau

1994 - Große Überschwemmung des Zapfenbachs (Oberdorf+Moorteich)
         durch starke Regenfälle

1996 - An Abwasserentsorgung angeschlossen

2009 - Sanierung des Kirchturm der St. Stephanie-Kirche mit 160000 €         Spendengelder vom Land,Lotto-toto,Kirche und Gemeinde

Ehem. Molkerei

Alte Schule

Großer Umsiedlerzuwachs 1945

Der ehemalige.Lichtturm an der Hauptstrasse

Westerhausen im Jahre 1771: (Sitz eines Domänen-Amtes)

   Davon waren:

Einwohner:1263


Familien : 264

 6-Salzsieder

3-Gastwirte

 3-Müller

3-Schmiede

 2-Tischler

2-Radmacher

 2-Maurer

1-Salzsieder

 1-Böttcher

1-Zimmermann

 1-Fleischer

1-Arzt

In wirtschaftlichen Notlagen hielten die westerhäuser Einwohner in diesem konservativ - liberalen Dorf stets zusammen und unterstützten die Armen mit Lebensmittel. Bei der Bodenreform erhielten über 400 Personen Land.